VII. Uterussarkome

3. DIAGNOSTIK

  • Kein effektives Screening möglich.

  • Meist unerwarteter Befund nach Hysterektomie.
  • Bildgebende Verfahren können ein uterines Sarkom nicht sicher ausschließen.
  • Standarduntersuchung vaginaler Ultraschall: bei endometranem Stromasarkom einhomogenes Endometrium, schlechte Abgrenzung gegenüber dem Myometrium; beim Leiomyosarkom meist unterschiedlich echogene Raumforderung der Uteruswand mit bizarrer Innenstruktur und verstärktem Blutfluss.
  • Stellenwert der MRT unklar: Obwohl häufig durchgeführt, existieren zur MRT-Untersuchung bislang keine validierten wissenschaftlichen Studiendaten (Sumi et al., 2015).
  • Computertomografie des Thorax und des Beckens nach Diagnosestellung eines Uterussarkoms empfohlen (S2k-Leitlinie Uterussarkom 2015).
  • Symptome:

    • häufig asymptomatisch
    • keine spezifischen Symptome im Vergleich zum Endometriumkarzinom (S2k-Leitlinie Uterussarkom 2015)
    • bei 2/3 der Patientinnen Blutungsstörungen in der Prä-, Peri- und Postmenopause (dennoch stellt die Hysteroskopie/Kürettage kaum ein probates diagnostisches Tool für das Leiomyosarkom dar, während die Diagnose eines Stromasarkoms und Adenosarkoms durchaus hiermit gestellt werden kann)
    • Unterbauchschmerzen
    • „rasch wachsendes Myom“ in der Postmenopause
    • bei primärer Fernmetastasierung selten Atemnot, Husten und Oberbauchbeschwerden