XI. Gestationsbedingte und nicht-gestationsbedingte Trophoblasterkrankungen

 

Kapitelverantwortlich und Autor: Stephan Polterauer

 

  • Die gestationsbedingten Trophoblasterkrankungen (GTD) umfassen eine zytogenetisch und klinisch heterogene Gruppe von Krankheitsbildern, die durch eine Fehldifferenzierung und Proliferation des Trophoblastepithels gekennzeichnet sind.
  • Bei nicht-gestationsbedingten Trophoblasterkrankungen sollte das klinische Management in Analogie zu den gestationsbedingten Trophoblasterkrankungen erfolgen (siehe dazu die folgenden Ausführungen).

1. EPIDEMIOLOGIE

  • GTD-Inzidenz: 1 pro 714 Lebendgeburten (Tham et al., 2003).
  • Inzidenzanstieg mit dem Alter und abhängig vom ethnischen Hintergrund (Braga et al., 2014); z. B. bei Asiatinnen doppelt so hohe Inzidenz wie bei Europäerinnen (Tham et al., 2003; Lybol et al., 2011).